Licht und Schatten zum Saisonauftakt

geschrieben von Uli Schaper am 17. Mai 2014

Triathlon-Bundesliga in Buschhütten

Licht und Schatten zum Saisonauftakt

In Buschhütten fiel am vergangenen Wochen­ende der Startschuss für die von allen mit Spannung erwartete Triathlon-Bundesligasaison 2014. Tra­di­tions­gemäß wurde der erste Saison­wett­kampf im Sieger­land als Team­sprint ausge­tragen - eine Disziplin, in der wir schon in den zurück­liegenden Jahren oftmals über­zeugen konnten.

Für das Erstligateam starteten die Neuzugänge Henry Beck und Patrick Dirksmeier zusammen mit Marco Akershoek, Daniel Mehring und Niklas Bez. Schon beim Schwimmen zeigte sich die gehobene Qualität der Mannschaft - im guten Mittelfeld stieg unser Quintett aus dem Wasser. Nur zehn Sekunden hinter dem Deutschen Meister aus Buschhütten. Schon nach wenigen Minuten auf dem Rad jedoch stürzte Dirksmeier auf der durch den Regen rutschig gewordenen Fahrbahn. Kurz darauf wurde auch der Rest des Teams in einen Massensturz verwickelt; während Beck, Bez und Akershoek das Rennen fortsetzen konnten, musste Daniel Mehring mit schweren Prellungen und einem Schleudertrauma ins Krankenhaus geliefert werden. Große Moral zeigte das verbliebene Trio, beendete den Wettkampf aus einer aussichtslosen Position heraus und nahm zumindest drei Punkte mit nach Münster. „Wir haben im Schwimmen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zugelegt. Wir sind als achtes Team aus dem Wasser, haben uns auf dem Rad eine gute Position erarbeitet und ich glaube sagen zu können, dass wir mit unserer Annahme im guten Mittelfeld der Liga angekommen zu sein, nicht so falsch lagen“, fasste Teamchef Ulf Nosthoff den Saisonauftakt zusammen. „Zumindest lässt das für die kommenden Wettkämpfe hoffen.“

An dieser Stelle möchten wir - auch in Rücksprache mit vielen Athleten und den anderen Mannschaftssprechern - auf die misslungene Modifikation des Rennformats hinweisen. Anders als in den Vorjahren wurde die im Sprint und auf der Olympischen Distanz übliche Windschattenfreigabe auch für den Teamsprint erteilt. Wie sich herausstellte ein Fehler. Maßgabe der Wettkampfrichter war, dass das Team - auch in der engen und unübersichtlichen „Pulksituation“ - geschlossen fahren musste. Sicher war dies nicht der einzige Grund für die zahlreichen Stürze (auch der Regen hat seinen Teil dazu beigetragen), aber der Veranstalter und die Verantwortlichen müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, die Sturzgefahr durch diese Regelung deutlich erhöht zu haben.

Für das Stimmungshoch des Wochenendes hingegen sorgte unsere Zweitliga-Vertretung. Lukas Kampkötter, Julian Fritzenschaft, Max Ludwig, Stefan Holtkötter und Stefan Günnigmann zeigten eine imposante Leistung zum Saisonauftakt und landeten hinter den Mannschaften Buschhütten 2 und EBL Consulting KTT 2 auf Rang drei. Den Grundstein für den Erfolgt legte das Team auf dem Rad: Hier schafften unsere Athleten die schnellste Zeit aller Teams.

Kurz notiert: Johanna Rellensmann gab in Buschhütten nach ihrem Wechsel zum AVU Triathlon Team Witten ihr Debüt in der Triathlon-Bundesliga der Damen. Mit ihren Mannschaftskolleginnen landete sie nach einer ansprechenden Leistung auf dem zwölften Tagesrang.

Der nächste Wettkampf findet am 14. Juni im Kraichgau statt.

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