The Empire strikes back !

geschrieben von Thomas Sievers am 12. August 2014

M4 holt sich den Tagessieg in Rheine und steigt auf !

The Empire strikes back !

Gerade mal einen Punkt lag die M4 vor dem Saisonfinale der Verbandsliga Nord in der Tabelle vor dem Drittplatzierten RC Lüdenscheid - und nur die ersten beiden Mannschaften würden in die Oberliga aufsteigen. So hat Teamkapitän Thomas Sievers auch die stärkste Besetzung nach Rheine  an den Start geschickt, die ihm zur Verfügung stand. Dass das aber noch lange keine Garantie ist, dass der Wettkampf auch wie erwartet läuft, hatte sich schon in Saerbeck gezeigt.

Spannend war es also im Kampf um den zweiten Tabellenplatz zwischen TriFinish und dem RC Lüdenscheid. Für Tri-As Hamm hingegen ging es nur noch darum, die komfortable Tabellenführung nach Hause zu bringen - neun Punkte lagen sie nämlich vor dem Wettkampf vor den Münsteranern.

Für Nervosität schon vor dem Wettkampf sorgte im Übrigen nicht nur die Tabellensituation: Der Wetterbericht sagte für den Nachmittag Gewitter mit Unwetterwarnstufe 3 von 4 an. Somit kamen also auch noch höhere Gewalten hinzu, die die Situation im Wettkampf ordentlich durcheinander wirbeln konnten (im wahrsten Sinne des Wortes....).

Schwimmer bevorzugt

Zum Start jedoch war davon jedoch bis auf etwas frischen Wind noch nicht viel zu sehen. Einmal mehr war es recht warm, und zwar sowohl zu Luft als auch zu Wasser. Das unausweichliche Neoverbot sorgte dann auch weithin für lange Gesichter, vor allem bei Neoprenfetischisten wie Thomas, der ohne seine schwarze Gummipelle nur auf drei Zylindern zu laufen scheint. So hatte er nach dem Schwimmen denn auch mehr Verspätung als der Regionalexpreß der Deutschen Bahn und kam erst nach knapp 29 Minuten aus dem Wasser - volle 7 (!) Minuten nach dem Schwimmspezialisten Thorsten Brinkmann, der dem restlichen Feld schon weit enteilt war. Besser lief es jedoch für Daniel und Holger, die als 4. bzw. 5. aus dem Wasser kamen. Auch Tim konnte sich nach ordentlicher Schwimmleistung zeitig auf die Radstrecke begeben.

"Scherben? Was für Scherben ...?"

Hier war es auch, wo in dieser Saison so gerne etwas Unvorteilhaftes passierte: Sowohl Disqualifikation als fataler Sturz geschahen hier, und man war geneigt zu unken, dass ja jetzt wohl noch eine Reifenpanne im Sortiment fehlte ...

Zunächst jedoch konnte Daniel, obwohl noch sehr erschöpft von der Challenge Roth zwei Wochen zuvor, weiter im Spitzenfeld mitfahren, während Holger unwesentlich zurückfiel. Eine bemerkenswerte Leistung auf dem Rad zeigte übrigens unser Ex-Vereinskollege und Vorzeige-Eisenwade Daniel Huster, der mit 54:57 satte drei Minuten schneller auf dem Rad war als der Zweitschnellste Christian Härtel und sich damit zwischenzeitlich an die Spitze brachte. Tim und vor allem Thomas hingegen mussten den Radsplit wie üblich dazu nutzen, den beim Schwimmen erarbeiteten Rückstand zu reduzieren, was auch gelang: Sie konnten sich um rund 10 bzw. 30 Plätze nach vorne arbeiten und schlossen zueinander auf, so dass sie gemeinsam auf die Laufstrecke wechseln konnten.

Dort konnten Daniel und Holger ihre Laufstärke ausspielen: Platz 3 und 5 konnten so nach Hause gelaufen werden, fast genau die Platzierungen nach dem Schwimmsplit. Tim und Thomas konnten ihr Laufduett leider nicht ganz bis ins Ziel fortsetzen; die Choreographie reichte nur bis etwa Kilometer 7, danach mussten sich beide als Einzelkämpfer bis ins Ziel durchbeißen. Belohnt wurde die lange Aufholjagd mit den Plätzen 8 für Thomas und Sekunden dahinter Platz 9 für Tim. Damit erarbeitete sich die M4 die überragende Platzziffer 25 in einem zum Saisonfinale außerordentlich stark besetzten Feld. Das reichte für den souveränen Tagessieg vor Hamm (67) und Lüdenscheid (68).

Famous last Words

Nach der fragwürdigen Disqualifikation von Holger im ersten Ligawettkampf und dem Abschuss von Patrick durch einen unfallflüchtigen Landesliga-Amokfahrer kamen also nur 14 von insgesamt 16 Startern überhaupt in die Wertung - und dennoch hat die M4 es geschafft, alle anderen Teams bis auf die Raketen vom Tri-As Hamm hinter sich zu lassen. Eine Leistung, auf das alle Starter der M4 zu Recht stolz sein dürfen.

Stolz sein können Hammer und Münsteraner gemeinsam darauf, dass sie beide als Tabellenerste der Landesliga Nord 2013 in der folgenden Verbandsliga-Saison 2014 direkt wieder die beiden ersten Plätze belegt haben und somit direkt weiter in die Oberliga durchmaschiert sind.

Wir freuen uns jedenfalls wieder auf weitere spannende Duelle mit unseren Hammer Kollegen in der nächsten Saison!

Nachtrag

Vom prognostizierten Gewitter fehlte übrigens jede Spur - glücklicherweise. Lediglich ein paar Tropfen Regen auf der Laufstrecke und der böige Wind auf der Radstrecke (von dort wurden angeblich auch einige tieffliegende Startnummern gemeldet...) erinnerten an die Wetterprognose.

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