Erfolgreiches Rennen der W2 in Witten

geschrieben von Sarah Günnigmann am 16. August 2015

Erfolgreiches Rennen der W2 in Witten

Die Damen der Regionalliga hatten den ersten Start des Tages beim Triathlon Witten, der gleichzeitig auch die NRW-Meisterschaft über die Sprintdistanz war. In einem spannendem Rennen sicherten sich Antje van Gemmern (20.), Miriam Mais (52.) und Liga-Neuling Anna Baginski (27.) einen sehr guten 11. Platz.

Obwohl beim Veranstalter einige noch Unklarheiten darüber herrschten, wie nun geschwommen werden sollte – um eine Boje, oder nicht, im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn – ertönte das Startsignal und plötzlich ging es los auf die 750 m in der Ruhr. Die Strömung war recht stark, sodass das Starterfeld weit auseinander gezogen wurde. Mehr als 13 Minuten trennten Bundesliga-Ausleihe Lara Wevelsiep (SSF Bonn) von der Starterin, die als letztes aus dem Wasser kam...

Anna konnte ihre Schwimm-Stärke sehr gut ausspielen und führte in dieser Disziplin die Tri Finish Mädels an. Als sechste der Liga wechselte sie nach beeindruckend souveränem Schwimmen auf die Radstrecke. Hier gab sie alles, um den Vorsprung vom Schwimmen bestmöglich zu nutzen. Sie fuhr taktisch geschickt und musste sich erst auf der Laufstrecke einigen Konkurrentinnen, inklusive Teamkollegin Antje, geschlagen geben. Mit einem beherzten Schlusssprint, erkämpfte sie sich, mit nur Hundertstel Sekunden Vorsprung, den 27. Platz.

Antje, aufgrund des plötzlichen Starts, im Wasser an hinterer Position, rollte das Feld von dort aus auf. Ein psychologischer Vorteil, denn so freute sie sich schon während des Schwimmens über jede Konkurrentin, die sie „kassieren“ konnte und wechselte schlussendlich mit dem vorderen Drittel aufs Rad. Hier ging sie, als starke Radfahrerin, wie gewohnt erst recht zum Angriff über. Dass bei einer 4 km langen Wendepunktstrecke im Nieselregen keine besonders schnellen Radzeiten zu Stande kommen würden, war zu erwarten. Viel mehr waren harte Antritte und gute Radbeherrschung gefragt und Antje zeigte was sie kann. Mit äußerlicher Leichtigkeit umzirkelte sie Runde für Runde die Wendepunkte und rutschende Konkurrentinnen und konnte alleine dadurch bereits Plätze gut machen. Lächelnd legte sie die folgenden 5 Lauf-Kilometer zurück und sicherte sich den 22. Platz.

Beim Schwimmen, wie gewohnt verhalten, hatte Miriam von allen drei Starterinnen am meisten mit der Strömung der Ruhr zu kämpfen und musste, auf Grund von Rangeleien immer wieder einige Züge Brustschwimmen. Nachdem die ungeliebte Disziplin geschafft war, stieg sie aufs Rad. Hier konnte sie sich Runde um Runde nach vorne schieben und verzeichnete eine Radzeit, die nur wenige Sekunden langsamer war, als der „Bundesliga-Maßstab“ dieses Wettkampfes. Auch beim Laufen konnte Miri einige der beim Schwimmen eingebüßten Plätze wieder gut machen und erreichte das Ziel als 52.

Innerhalb des NRW-Meisterschaftsrennen erreichten die Damen die Plätze 30. (Antje), 42. (Anna) und 76. (Miriam).

Der nächste und letzte Start der Regionalliga-Saison steht erst in einigen Wochen, am 13. September in Ratingen auf dem Programm. Hier findet auch der Saisonabschluss der NRW-Liga Männer statt...
Wir freuen uns schon sehr auf das dortige Rennen und hoffen mit vielen begeisterten Fans hinreisen zu können!

 

Kommentare (1)

  • Stephan Biermann

    Stephan Biermann

    17 August 2015 um 13:45 |
    ...und das bei dem miesen Wetter! Herzlichen Glückwunsch!

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