Saisonabschluss der Regionalliga Damen

geschrieben von Sarah Günnigmann am 31. August 2014

Saisonabschluss der Regionalliga Damen

Mit gehörigem Respekt vor den Bergen von Herscheid reisten Eva Gerhards, Christine Friederici und Sarah Gerling als Vertretung der Regionalliga Damen zum letzten Wettkampf der Saison.

Da das Schwimmen in Herscheid in dem  25 m Becken des örtlichen Freibades absolviert wird, wurde die Liga in zwei Startgruppen unterteilt, um den Athletinnen genügend Platz auf der kurzen Bahn zu gewähren. Mit dem 13. Tabellenplatz waren die Damen von Mondi Tri Finish der zweiten Startgruppe zugeordnet.

Wie erwartet verließ Christine als erste der Drei das Wasser und konnte auch bei ihrem zweiten Liga Start wieder ihre Schwimmleistung und elegante Technik unter Beweis stellen. Sarah übersah dank blau getönter Schwimmbrille das blaue letzte-Bahn-Brett vor der blauen Beckenwand und schwamm einige Meter zu viel, bis die durch Rufe des Bahnzählers sowie der mitgereisten Fans darauf aufmerksam wurde, dass sie das Wasser verlassen konnte. Flugs umgedreht folgte sie Christine auf die Radstrecke.

Mit einer guten Minute Rückstand nach dem Schwimmen nahm Eva auf dem Rad die Verfolgung auf. Hier erwischte sie leider in der ersten Abfahrt ein Schlagloch und erlitt einen Schlag in den Nacken, weswegen sie den restlichen Wettkampf mit vermutlich verrenktem Nackenwirbel bestreiten musste.

Sarah, erstaunt darüber wie viel Druck die trotz der 218 hm pro Runde machen konnte, konnte in diesem Wettkampf ihr Saisonziel erfüllen; „auch mal Leute auf dem Rad überholen“ – und das jetzt sogar am Berg. Sauber! Als erste der Drei ging sie auf die ebenfalls selektive Laufstrecke und kämpfe sich auf Platz 15. vor.

Christine meisterte die Berge sicher, „erst mal Vorsicht, da kommt ja noch so einiges…“ und zeigte dann trotz bereits stark beanspruchter Beine eine solide Laufleistung.  Sogar für einen Schlusssprint auf der Zielgraden hatte sie noch Reserven, und diese geht, wie kann es in Herscheid anders sein, ordentlich bergauf.  Damit schnappte Christine der Konkurrenz noch den 35. Platz vor der Nase weg.

Eva, von Nackenschmerzen geplagt, quälte sich redlich durch die drei Laufrunden und kam als 43. ins Ziel. Damit erlangten die Damen den 12. Platz in der Tageswertung.

Im Ziel waren sich alle einig: Der Respekt vor den Bergen war auf jeden Fall berechtigt. Wer allerdings am Berg trotz Laktat einen Blick für die Umgebung hat, der erlebt einen sehr schönen Wettkampf und kann sich zusätzlich noch auf schnelle Abfahrten freuen, denn was man rauf kämpft darf man ja auch wieder ins Tal schießen.

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