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Dreiköpfige Delegation bei der ITU Langdistanz-WM

geschrieben von Wolfgang Verhoeven am 29. Juli 2012

Dreiköpfige Delegation bei der ITU Langdistanz-WM

Obwohl die sportlichen Augen zurzeit Richtung London blicken, zog es drei Mitglieder des Tri Finish Münster am letzten Juliwochenende zur ITU-LD-WM nach Vitoria (baskisch Gasteiz) ins spanische Baskenland.

Martin Epkenhans und Gerold Müller kamen in dieser etwa 500m hoch gelegenen Stadt bereits einige Tage vor dem Wettkampf an. So hatten sie die Möglichkeit, die Radstrecke bei etwa 35° zu testen. Sie waren Mitglieder der nur 17 Triathleten starken Delegation der DTU. Imke Höfling, die für ihre zweite Heimat Finnland startete, erreichte erst nach einem unfreiwillig langem Aufenthalt auf Mallorca am Freitagabend den Wettkampfort. Glücklicher Weise fielen die Temperaturen bereits am Samstag auf erträgliche 20°. Am Sonntag zum Start gegen 9 Uhr war es sogar bewölkt, die Sonne kam erst zum Laufen so richtig heraus. Das 4km lange Schwimmen fand in einem passend warmen Stausee statt. Man durfte nicht nur im Neo schwimmen, es gab auch eine Besonderheit. Der Neo musste am Tag zuvor desinfiziert werden, damit in den See nicht etwa die Zebramuschel eingeführt wird. Die Schwimmstrecke war eher etwas zu lang und die wenigen Bojen erschwerten zusammen mit streckenweisem Gegenwind das Schwimmen. Daher blieben die drei hinter den erwarteten Zeiten zurück. Gerold stieg als Erster von ihnen aus dem Wasser, gefolgt von Imke, die 6 Minuten später gestartet war. Etwas später nahm auch Martin das Radfahren auf. Die 120 km führten in zwei Runden durch kleine baskische Dörfer. Dort, wo Tage zuvor fast kein Mensch zu sehen war, feuerten erstaunlich viele Spanier mit kräftigen Venga Venga Rufen die Triathleten an. Der zweite Wechsel fand mitten in der historischen Altstadt statt. Der Laufkurs führte über vier 7,5km Runden insgesamt 8-mal über den Plaza Espana. Dieser rechteckige Platz ist rundum von Arkaden umgeben. Dort befand sich auch das Ziel. Die Menge an Zuschauern und die Stimmung, die sie verbreiteten, suchen Ihresgleichen. Da können selbst viele deutsche Stadtmarathons nicht mithalten. Man lief durch kühle Gassen, durch Parks und unter Baumalleen entlang. Gerold erreichte nach 6:59:40 das Ziel. Damit hat er mit Platz 5 in der AK 55 sein Ziel die Top 5 der Altersklasse genau erreicht. Imke, die auf der Radstrecke noch von Martin überholt wurde, konnte 4 km vor dem Ziel wieder an ihm vorbeiziehen und brauchte 8:20:32 um Platz 20 in ihrer AK zu erreichen. Entsprechend unzufrieden war sie mit dem Radfahren, freute sich jedoch über ihre Schwimm- und Laufleistung. Martin kam 8:31.55 auf dem Plaza Espana an der Finishline auf Platz 28 der AK 55 an. Damit war er 2,5 Stunden schneller als auf der weitaus schwierigeren Strecke der LD-WM 2010 in Immenstadt. Diesmal konnte er auch noch zwei Stunden nach seinem eigenen Finish Läufer auf ihrer letzten Runde anfeuern.

Das Rennen gewann Chris McCormack, vor dem Lokalmatador Eneko Llanos und Dirk Bockel. Die Damenkonkurrenz entschied Caroline Steffen vor Camilla Pedersen und Jodie Swallow für sich.

Nun können die Blicke wieder Richtung London gehen.

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