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IRONMAN 70.3 Zell am See

geschrieben von Alica Nörthemann am 14. September 2013

IRONMAN 70.3 Zell am See

Erst war ich skeptisch, ob ich mir nicht im 1. Jahr Triathlon zu viel vor­ge­nom­men hatte mit einer Mittel­distanz als 5. Triathlonstart, aber das Trai­ning hat sich ausgezahlt und ich war un­be­schreib­lich glück­lich und stolz nach 05:25:40 als 10. meiner AK (von 53 Star­ter­innen bzw. 46 Finisher­innen) ins Ziel zu kom­men.

 

Da ich letztes Jahr um diese Zeit gerade mal 12m am Stück kraulen konnte bin ich das Schwimmen im Zeller See nach dem Motto „einfach nur durchhalten“ angegangen. Somit bin ich wie im Training geschwommen, auch wenn ich am Start erst einmal einige Fußtritte und Schläge einstecken durfte. Mit einer Zeit von 39:03 min war ich dann super glücklich das Schwimmen hinter mich gebracht zu haben.

Der Wechsel aufs Rad verlief gut auch wenn ich kurz überlegte: Windweste ja oder nein. Ich entschied mich für die Weste, was gut war, denn nach 10 min auf dem Rad schüttete es wie aus Kübeln. Das Radfahren liebe ich ja und somit musste ich mich eher bremsen, als dass ich so richtig Gas gegeben habe. Da es natürlich mein erster Start über die Mitteldistanz war konnte ich das Rennen nicht einschätzen und hatte höllischen Respekt vor den abschließenden 21 km. Demnach machte ich auf dem Rad einfach mein Rennen und überholte viele Frauen (und Männer), fuhr mein Tempo ohne zu überpacen und konnte die 90km in 02:43:06 hinter mich bringen.

Der Wechsel zum Laufen verlief ohne Probleme. Beim Laufen machen meine Beine die ersten km immer was sie wollen aber ich habe dann relativ schnell Rhythmus gefunden. Meine Familie und Freunde waren gut an der ganzen Strecke verteilt. Nach dem Schwimmen und auf dem Rad hatte ich sie schon mehrfach gesehen und auch jetzt beim Laufen "holte" mich mein Bruder gleich bei km 1 ab. Ich erwartete, dass mich bald eine nach der anderen Frau überholen würde, aber das war mir egal, ich war schon total happy und wusste dass ich "nur noch nach Hause laufen" musste. Somit lief ich konsequent mein Tempo und schaute nur selten auf die Uhr. So viele Frauen überholten mich dann doch gar nicht und ich war erleichtert, dass ein „Einbruch“ nicht in Sicht war. Da ich nicht genau wusste wie mein Körper reagiert, habe ich dem Braten bis km 19 nicht richtig getraut und lief etwas auf Sparflamme. Drei Runden waren zu laufen und ich freute mich immer auf meine Familie wenn es wieder Richtung City ging. Klar sehnte ich mir jedes Km-Schild herbei und ab km 16 rebellierte mein Magen. Aber ich versuchte den Kopf auszuschalten, an nichts zu denken, zu genießen und einfach weiter und weiter und weiter.....das klappte ganz gut.

Der Zieleinlauf war gigantisch, man konnte nichts mehr steuern, der Körper und die Gefühle machten was sie wollten. Wie soll das erst bei einer Langdistanz werden? 

Es war ein super tolles Event. Die ganzen Mühen und das Training haben sich mehr als ausgezahlt. Meine Familie und Freunde haben mich prima unterstützt, sodass es ein klasse Wochenende war und ich sofort im Ziel gesagt habe „Das mache ich nochmal“ !

Kommentare (2)

  • Rolf Sudmann

    Rolf Sudmann

    15 September 2013 um 19:41 |
    Hallo Alica

    Glückwunsch zu Deiner tollen Leistung und das im ersten Jahr! Respekt.

    Grüße

    Rolf

    antworten

  • Tanja Menke

    Tanja Menke

    17 September 2013 um 20:05 |
    Hui!! Super!!! ; )

    antworten

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