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Nina Flockau beim Ironman Frankfurt

geschrieben von Nina Flockau am 20. August 2013

Nina Flockau beim Ironman Frankfurt

Nina Flockau startete Anfang Juli beim Iron­man Frank­furt. Bei ihrer zweiten Teil­nahme über die Lang­distanz erzielte sie mit einer Zeit von 11:52 Stunden einen guten 22. Platz in ihrer Alters­klasse (von 41 Finisherinnen bzw. insgesamt 60 Starterinnen in dieser AK). Ein Kurzbericht.

Trotz des Massenstarts mit ca. 2400 Athleten stellte sich das Schwimmen im Langener Waldsee als überraschend entspannt heraus. Mit einer Zeit von 1:06 Std. erreichte ich die erste Wechselzone und freute mich, dass das gelegentliche Streichen des Schwimmtrainings offensichtlich keinen großen Effekt hatte ;-) Dann folgten 180 nicht enden-wollende Kilometer auf dem Rad, die - wie ich immer sage - „180 Kilometer keinen Spaß gemacht haben“ und reiner Kopfkrieg waren. Die wirklich schöne Radstrecke konnte meine Laune leider nicht erhellen. Schon im Training fühlte sich das Radfahren nicht so kraftvoll an wie vor zwei Jahren. Hinzu kam ein Motivationsproblem und so stellte sich schnell heraus, dass an diesem Tag das Radfahren nicht so meins sein würde… und ich mich Kilometer für Kilometer, Minute für Minute von meiner anvisierten Zeit entfernte. Schließlich war ich einfach nur froh nach 6:11 Std. Fahrzeit endlich vom Rad in die Laufschuhe wechseln zu dürfen. Denn hier warteten nicht nur die letzten 42,2 Streckenkilometer, sondern vor allem die mentale Unterstützung am Streckenrand. Meine und Saschas Eltern und ganz viele Freundinnen und Freunde waren angereist (allen voran Susi und Nora), um uns vom Streckenrand zu unterstützen und den Saisonhöhepunkt mit uns zu feiern. Dank der tollen Laufstrecke am Mainkai haben wir unsere Fans ;-) regelmäßig gesehen und ich habe viel Motivation daraus schöpfen können. Zusammen mit der perfekten Verpflegung alle 1,5 bis 2 Kilometer und dem permanenten Bodycheck „wie geht’s mir? was brauche ich?“ war ich so beschäftigt, dass ein Kilometer nach dem anderen verflog. Und plötzlich war er da, der Moment vier Bändchen am Arm zu haben und zu wissen gleich ist es geschafft! Die letzten Minuten vergehen mit einer Gefühlsmischung aus Enttäuschung, Erschöpfung, aber auch Dankbarkeit und großer Vorfreude. Spätestens mit Abbiegen auf den roten Teppich in den Zielkanal hoch zum Römer wusste ich nicht mehr, ob ich vor Erleichterung und Freude lächeln oder weinen sollte. (Ich glaube, es hat mit einer Träne für ein Lächeln gereicht ;-)) 

Der Catwalk am Main hat 4:25 Std. gedauert, aber ich muss sagen, der Marathon hat sogar Spaß gemacht. Insgesamt reichte es leider nicht zu einer neuen Bestzeit. Aber die erste Enttäuschung machte kurze Zeit später doch dem Stolz und der Freude Platz, die vielen Trainingsstunden und den Wettkampf doch so gut und heil gemeistert zu haben. Und während ich mir auf dem Rad noch schwor, diesen Sch… mache ich nie wieder, würde ich jetzt schon nicht mehr meine Hand dafür ins Feuer legen ;-)

Kommentare (2)

  • Thomas Sievers

    Thomas Sievers

    20 August 2013 um 15:02 |
    Auch wenn das Radfahren nicht so geklappt hat, ist das trotzdem eine beeindruckende Leistung! Glückwunsch, Nina :-)

    antworten

  • Silvana Blisch

    Silvana Blisch

    20 August 2013 um 20:04 |
    Hey Nina, dies ist ein sehr schöner und so ehrlicher Bericht! Wirklich gelungen, ebenso wie dein Ergebnis in Frankfurt! Viele Grüße!

    antworten

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