Saisonfinale in der 2. Bundesliga

geschrieben von Stefan Günnigmannh am 27. August 2013

Saisonfinale in der 2. Bundesliga

Neben dem NRW-Ligastart der ersten Damen­mann­schaft fand für die M2 in der zweiten Bundes­liga in Krefeld das Saison­finale statt. Das Wettkampf­format „Teamsprint“ ließ dabei Hoff­nungen auf eine gute Abschluss­platzierung zu, da bei diesem Renntyp von TriFinish-Teams schon häufig hervor­ragende Ergebn­isse erzielt wurden. Das es in einer - im Mittel­feld - leistungsmäßig extrem homogenen Liga auch einmal anders kommen kann, sollte der Wett­kampf­tag in Krefeld zeigen.

Teamkapitän Manuel Reimer schonte in Anbetracht des 1.Liga-Finales einige schwimmstarke Athleten und setzte dafür mit Daniel Mehring, Sascha Hoffmann, Konstantin Seufert, Sebastian Czerny und Stefan Günnigmann auf eine rad- und laufstarke Mannschaft. Ausgegebenes Ziel: Im hinteren Mittelfeld aus dem Wasser kommen, auf dem Rad nach vorne fahren und beim Laufen die Position möglichst verteidigen.

Nach den üblichen Startprügeleien (offiziell Wasserstart genannt ;-)) fanden alle Athleten passende Positionen im Feld. Auf dem Rückweg zum Schwimmausstieg geschah Sebastian und Stefan dann ein rennentscheidendes Missgeschick. Gemeinsam mit drei Bonner Athleten schwammen sie auf zwei am Rand „geparkte“ gelbe Kajaks zu, bei denen sie den Ausstieg wähnten. Da dieser jedoch an einer anderen Stelle lag, musste ein Umweg von mehr als 50 Metern in Kauf genommen werden. Somit ging es gemeinsam mit den Bonnern mit großem Rückstand als letztes Team aufs Rad. „Da war die Messe eigentlich schon gelesen!“, so Teamchef Manuel Reimer, der aber im weiteren Verlauf zufrieden mit seinen stark kämpfenden Athleten sein konnte.

Zwar konnte der Rückstand auf dem Rad – angetrieben durch den enorm stark fahrenden Seufert - nur wenig verkürzt werden. Dies war aber in erster Linie auf das teamübergreifende Zeitfahren der Teams auf den Plätzen 1 bis 12 zurückzuführen. Ein faires Teamzeitfahren ergab sich so leider nicht, so dass von Seiten der DTU über ein anderes Wettkampfformat nachgedacht werden sollte. Weimar oder Gladbeck zeigen hier, wie es gehen kann.

Angepeitscht durch die zahlreichen und lautstarken Fans ging es somit auf Platz 15 liegend auf die Laufstrecke. Diese wurde angetrieben durch Daniel Mehring und Sascha Hoffmann in 17.30 Minuten für die etwas zu lang geratene 5km Laufstrecke absolviert. „Mit dieser Laufzeit waren wir voll in der Ligaspitze dabei!“, zeigte sich Manuel Reimer abschließend zufrieden. Schließlich konnten noch zwei Teams eingesammelt werden, so dass der Wettkampf auf einem versöhnlichen 13. Platz beendet wurde.

Trotz etwas unglücklichen Abschlusswettkampfes kann die 2. Männermannschaft im ersten Jahr nach dem Aufstieg aus der NRW Liga zufrieden auf die 2. Liga-Saison zurückblicken. In der Abschlusstabelle wurde der 9. Platz von 16 Teams erreicht. Der Klassenerhalt war zu keinem Saisonzeitpunkt gefährdet. Mit Spannung blickt das Team nun auf den abschließenden Wettkampf der 1. Bundesliga in Hannover. Wir drücken alle Daumen für den Klassenerhalt!

Drei abschließende interessante Fakten:

Mit Daniel Mehring (4x), Sebastian Czerny (3x), Stefan Günnigmann, Jobst Solf, Philipp Hein, Niklas Bez, Stefan Holtkötter (je 2x), Christoph Busche, Max Ludwig, Marco Akershoek, Julian Fritzenschaft, Sebastian Eggert, Daniel Schürmann, Sascha Hoffmann und Konstantin Seufert (je 1x) konnte Teamchef Reimer insgesamt 15 verschiedene Athleten einsetzen.
Erstmals in der TriFinish-Historie wurden mit Marco Akershoek und Sebastian Czerny zwei „ausländische“ Starter erfolgreich in die Wettkampf- und Trainingsgemeinschaft integriert. Die zweite Liga etabliert sich weiter als „Nachwuchs-Schmiede“ mit homogenen Startfeldern. Der Geburtsjahrgang 1997 ist schon häufig vertreten. Älter als der Autor dieses Artikels (Jg. 1984) waren 9 Athleten.

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