Steinbeck: Sturm, Schlamm und Starkregen

geschrieben von Thomas Sievers am 25. Juni 2012

Steinbeck: Sturm, Schlamm und Starkregen

Wetterglück hatten die beiden Landesliga-Mannschaften dieses Jahr wirklich nicht: Nach Kälte in Versmold und  Kälte und Regen in Harsewinkel kam zum Saisonabschluß in Steinbeck zusätzlich auch noch starker Wind auf die Liste der Widerwärtigkeiten hinzu.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber es half nichts: Schon weit vor dem Landesliga-Start um 14:00 Uhr setzte kräftiger Dauerregen ein, begleitet von kräftigen Windböen und Temperaturen, die noch bis auf 13° sinken sollten. Tröstlich war da nur, dass man ja auch im Neo und mit Badekappe seine Wechselzone einrichten konnte.

Großartig umgewöhnen musste man sich zum Schwimmstart dann nicht mehr; der Unterschied zwischen Wasser und Land sollte bei diesem Ligawettkampf marginal sein; das Wasser im Kanal war nur etwas tiefer. So gingen dann um 14:00 Uhr Gerriet Ohls, Holger Fritze, Marc Ziegler und Thomas Sievers für die M4 und Tim Habel, Stefan Gerdes, Thomas Eißing und Michael Becks für die M5 auf die 1500m-Schwimmstrecke. Leider hatte diese auch irgendwann ein Ende und man musste den Neo wieder ausziehen. Als erste kamen Thomas Sievers und Stefan in die Wechselzone, gefolgt von Holger. Gerriet war heute etwas langsamer im Wasser, dafür aber schneller auf dem Rad und kassierte Thomas und Holger bereits in der ersten von drei Runden. Genauso erging es Stefan, den Tim und Michael auch auf der ersten Runde überholten. Auf der Radstrecke kämpften alle berghoch gegen den starken Wind und mussten bergab mit Rückenwind und hohen Geschwindigkeiten bei Gegenverkehr auf regennasser Straße schon erheblich aufpassen, dass man heile wieder in die Wechselzone kam.

Gerriet war dann schon wieder aus der Wechselzone raus, als kurz hintereinander Thomas, Holger und Marc dort eintrafen und etwas Mühe hatten, in die nassen Laufschuhe zu kommen. Dass die Laufschuhe beim Wechsel durchnässt waren, machte auf der folgenden "Laufstrecke" auch nichts mehr: Der nicht asphaltierte Kanalseitenweg war eigentlich eine durchgehende Schlammpfütze und der geneigte Triathlet kam sich eher vor wie ein Strongman-Teilnehmer. Holger kam mit den Bedingungen wohl am besten zurecht und glänzte mit der viertbesten Laufzeit aller Teilnehmer, was ihn noch auf Platz 11 nach vorne brachte. Pech hatte hingegen Marc, der an einem steil abfallenden Teilstück auf dem glitschigen Untergrund ausrutschte (unverantwortlich, die Teilnehmer bei diesen Bedingungen dort hinunter zu schicken) und sich eine schmerzhafte Schürfwunde am Knie einhandelte. Stefan hatte zwischenzeitlich in der Wechselzone Michael wieder überholt, der aber läuferisch besser unterwegs war und schließlich gemeinsam mit Tim ins Ziel lief.

Nachdem alle diese widrigen Wetterbedingungen bei kühlen Temperaturen hinter sich gebracht hatten, wartete in der Umkleide noch eine erfrischende kalte Dusche auf uns (das warme Wasser hat wohl bereits frühere Triathleten glücklich gemacht) und anschließend kam sogar noch einmal kurz die Sonne raus (irgendwie kam man sich veräppelt vor...).

Am Ende der Landesliga-Saison stand so ein vierter Platz für die M4 und ein 11. Platz für die M5 zu Buche. Etwas unglücklich war, dass die Platzziffer 54 der M4 nicht für mehr reichte, denn in Versmold hätte diese Platz zwei und in Gütersloh und Harsewinkel den Sieg bedeutet.

Wenn aber für die nächste Saison ein Wunsch offen geblieben ist, dann der nach besserem Wetter...

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